NASA bricht 30-Mio.-Dollar-Rettung ab: Weltraum-Abschlepper dreht sich im Kreis
Wer schon einmal einen Pannendienst gerufen hat, nur um mitanzusehen, wie der Abschleppwagen ins Schleudern gerät und sich um die eigene Achse dreht, versteht die aktuelle Stimmung im NASA-Kontrollzentrum.
Am 19. August 2026 gab die NASA offiziell bekannt, dass die 30-Millionen-Dollar-Rettungsmission für das berühmte Neil Gehrels Swift Observatorium eingestellt wurde. Der Grund: Das zur Hilfe geschickte Roboterschiff erlitt schwere Steuerungsdefekte und geriet im Orbit in eine unkontrollierbare Drehung.
💥 Swift droht der feurige Wiedereintritt
Seit 2004 spürt das Swift-Teleskop Gammastrahlenausbrüche im Universum auf. Da es jedoch über keine eigenen Triebwerke verfügt, führten starke Sonnenaktivitäten und die Ausdehnung der oberen Atmosphäre zu massivem Höhenverlust. Ohne Anhebung der Umlaufbahn droht der Absturz.
Die NASA beauftragte das Unternehmen Katalyst Space Technologies mit einer Express-Rettungsmission: Das Raumfahrzeug LINK sollte an Swift andocken und es auf eine sichere Bahn schieben.
Wenn der Abschleppwagen im Orbit Pirouetten dreht
LINK startete am 3. Juli 2026. Doch schon bald traten fatale Probleme auf:
🌀 Chronologie des orbitalen Chaos
- Ausfall zweier Reaktionsräder: Zwei der drei Stabilisierungskreisel fielen innerhalb weniger Wochen komplett aus.
- 9 Grad pro Sekunde Drehung: Ohne Lageregelung begann das Raumschiff, sich mit atemberaubenden 9 Grad pro Sekunde im All zu drehen.
- Notfall-Software-Patch: Den Ingenieuren gelang es zwar per Update, die Drehung auf 1,47 Grad pro Sekunde zu drosseln, aber ein hochpräzises Andockmanöver war damit unmöglich.
Da das Zeitfenster verstrichen ist, muss Swift nun seinem Schicksal überlassen werden und wird im Laufe des Jahres 2026 in der Erdatmosphäre verglühen.
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