Universität Kyoto verwandelt 1.200 Starlink-Satelliten in ein riesiges Thermometer
Für die meisten Menschen ist SpaceX' Starlink ein Internetnetzwerk für abgelegene Orte. Forscher der Universität Kyoto sahen darin etwas völlig anderes: 1.200 Fieberthermometer im Weltall.
In einer neuen Studie nutzten japanische Wissenschaftler Telemetriedaten von rund 1.200 Starlink-Satelliten, um die Dichte der neutralen Thermosphäre der Erde per Tomographie zu kartieren.
💡 Akademische Schlaumeierei:
Warum teure Satelliten bauen, wenn Elon Musk bereits tausende Metallkisten im Orbit platziert hat?
Atmosphärischer Bremswiderstand wie beim CT-Scan
Die Thermosphäre ist schwer zu messen, da sie zu 99 % aus neutralem Gas besteht. Aber wenn Satelliten mit 27.000 km/h hindurchrasen, erzeugt das Gas einen messbaren Bremswiderstand (Atmospheric Drag).
🚀 Mehr Sicherheit im Orbit
Bei Sonnenstürmen dehnt sich die Thermosphäre aus. Prätzise Karten helfen, Kollisionen mit Weltraumschrott zu vermeiden.
Wenn Sie das nächste Mal eine Starlink-Kette am Himmel sehen: Sie überträgt nicht nur Videos, sie misst auch die Temperatur der Erde.
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